Der Kässbohrer mit Winde hängt am Windenseil und schiebt Schnee im Schild nach oben. | © Bergbahnen Brandnertal, Michael Marte

Mit 500 PS durch die Nacht: Mein PistenBully-Erlebnis im Brandnertal

Mit 500 PS durch die Nacht: Mein unvergessliches PistenBully-Erlebnis im Brandnertal

Es ist kalt im Brandnertal. Die letzten Skifahrer:innen haben die Pisten verlassen und Stille legt sich über die Berglandschaft. Während die meisten den Abend gemütlich ausklingen lassen, beginnt für die "Held:innen der Nacht" die Arbeit: die PistenBully-Fahrer:innen, die mit ihren Maschinen die Pisten für den nächsten Tag präparieren. 

Ich bekomme die Chance, an diesem Dienstagabend in einem der PistenBullys mitzufahren. Das lasse ich mir natürlich nicht entgehen. Nach einer kurzen Einführung und Sicherheitsbelehrung treffe ich meinen Fahrer Thomas an der Bergstation. Neben ihm steht ein imposanter PistenBully mit 500 PS und einem Gewicht von neun Tonnen. Ein beeindruckender Anblick. 

Schon beim Einsteigen spüre ich die robuste Bauweise der Maschine. Der Innenraum ist überraschend komfortabel mit modernen Bedienelementen und Displays, die den Fahrer über alle wichtigen Parameter informieren. Sobald der Motor startet, erfüllt ein tiefes Brummen die Kabine und wir setzen uns in Bewegung. 

Das Gegenlicht strahlt in den PistenBully während die Piste präpariert wird. | © Bergbahnen Brandnertal, Michael Marte

Wie fühlt man sich als Co-Pilotin im PistenBully? 

Ich bin fasziniert von der Präzision, mit der Thomas den PistenBully steuert. Mit ruhiger Hand manövriert er die Maschine über steile Hänge und enge Passagen. Die Ketten greifen sicher im Schnee, und die mächtige Fräse am Heck hinterlässt eine perfekt präparierte Spur. Erstaunlich, wie  mühelos aus zerfahrenen Pisten makellose Abfahrten werden. 

Ein roter PistenBully mit Windenseil präpariert eine schwarze Piste. | © Bergbahnen Brandnertal, Michael Marte

Während der Fahrt erklärt mir Thomas die zahlreichen Funktionen des PistenBullys und die Herausforderungen der Pistenpräparierung. Ich lerne, wie entscheidend Technik und Fingerspitzengefühl sind. Besonders beeindruckend ist der Einsatz der Seilwinde, die bei sehr steilen Abschnitten verwendet wird. 

Die Zeit vergeht wie im Flug. Nach etwa drei Stunden geht das Erlebnis zu Ende. Als ich aussteige und einen letzten Blick auf die frisch präparierten Pisten werfe, wächst mein Respekt für die Arbeit der PistenBully-Fahrer:innen. Es ist ein Job, der viel Können erfordert und ohne den unser Pistenvergnügen nicht möglich wäre. 

Selber im PistenBully mitfahren

Für alle, die selbst einmal hinter die Kulissen blicken und die Faszination dieser mächtigen Maschinen hautnah erleben möchten, ist das PistenBully-Erlebnis im Brandnertal ein absolutes Muss. Dabei erwarten Dich spannende Einblicke und unvergessliche Momente inmitten der winterlichen Bergwelt. 

Alle Infos zum Event

und Buchungsmöglichkeiten findest Du auf unserer Webseite.

Als krönenden Abschluss erhalte ich eine kleine Überraschung – ein Erinnerungsstück an mein PistenBully-Erlebnis. Diese Geste freut mich sehr und wird mich noch lange an diesen besonderen Abend erinnern.