Gipfeltouren im Klostertal

Empfehlungen aus erster Hand

Das Klostertal ist ein echtes Juwel für Gipfelstürmer:innen und Naturliebhaber:innen, die die Berge in ihrer ursprünglichen Schönheit erleben möchten. Abseits der bekannten Routen bieten die Gipfel hier beeindruckende Ausblicke und ruhige Momente der Entspannung. Hier teilen vier Klostertalerinnen und Klostertal-Fans ihre liebsten Gipfeltouren. Sie erzählen, warum diese Touren für sie besonders sind und was die Berge für sie so einzigartig macht. Lass Dich inspirieren und entdecke die schönsten Gipfelwanderungen im Klostertal – empfohlen von vier Bergfexinnen, die diese Region bestens kennen und lieben.

Annas Lieblingsgipfel: die Saladinaspitze

Ein Abenteuer für Mutige

Anna liebt die Herausforderung – und genau deshalb ist die Saladinaspitze ihre liebste Gipfeltour im Klostertal. Der markante, schroffe Gipfel ist kein Spaziergang, besonders der Gipfelanstieg erfordert Konzentration und Trittsicherheit, ist aber gut machbar. Gerade im Spätherbst, wenn die Hütten bereits geschlossen sind, ist die Tour für Anna besonders reizvoll. Die Einsamkeit der Berge lässt sie zur Ruhe kommen, und oft begegnet sie auf dem Weg nur Steinböcken, die diese Abgeschiedenheit ebenfalls genießen.

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Biancas Lieblingsgipfel: das Muttjöchle

Ein Gipfel für jede Jahreszeit

Bianca liebt das Muttjöchle, weil es zu jeder Jahreszeit ein besonderes Erlebnis bietet. Egal, ob im Sommer in Bergschuhen, im Winter mit Schneeschuhen oder einfach über den präparierten Winterwanderweg mit Kind und Rodel – der Aufstieg ist dank der Sonnenkopfbahn auch für wenig geübte Wandernde gut machbar. Besonders im Winter, wenn die Landschaft tief verschneit ist und das Gipfelkreuz schon aus der Ferne sichtbar wird, entfaltet die Tour ihren besonderen Reiz. Bianca schätzt nicht nur den Moment am Gipfelkreuz, sondern auch die entspannte Pause auf der Sonnenterrasse des Muttjöchle-Restaurants, wo sie das atemberaubende Panorama genießt.

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Angelinas Lieblingsgipfel: der Burtschakopf

Eine bunte Herbstwanderung mit Nervenkitzel

Angelina liebt die Tour auf den Burtschakopf, besonders im Herbst, wenn die Alpwiesen am Sonnenkopf in allen Farben leuchten. Für sie ist es der perfekte Mix aus einer idyllischen Wanderung über Alpwiesen, einem Hauch von Nervenkitzel im Gipfelbereich und der Möglichkeit, am Ende gemütlich am Sonnenkopf einzukehren. Ihr Lieblingsplatz entlang der Route ist ein kleines, sumpfiges Gewässer – ein verstecktes Juwel inmitten der Natur. Die Tour entfaltet ihre ganze Schönheit im Herbst. Für den letzten Abschnitt zum Gipfel, der seilversichert ist, empfiehlt Angelina Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Besonders faszinierend findet sie die Lawinenverbauungen entlang des Weges, die wie ein Freiluftmuseum von der Geschichte des Tals zeugen und dem Weg eine besondere Atmosphäre verleihen.

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Andreas Lieblingsgipfel: der Spuller Schafberg

Zwei Gipfelkreuze und ein unvergessliches Panorama

Andrea schwärmt vom Spuller Schafberg – dem dritthöchsten Gipfel des Lechquellengebirges. Der Aufstieg beginnt an der Staumauer des Spullersees und führt über die Ravensburger Hütte und steile Wiesenhänge bis zum felsigen Gipfel. Belohnt wirst Du mit zwei Gipfelkreuzen und einer grandiosen Aussicht, die vor allem bei Sonnenauf- oder -untergang beeindruckt.

Nach der Tour empfiehlt Andrea eine genussvolle Einkehr in der Ravensburger Hütte – der perfekte Abschluss für diese anspruchsvolle und abwechslungsreiche Wanderung.

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